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Amazon PA-API gesperrt? Die 10-Sales-Regel und was du tun kannst

Amazon PA-API AssociateNotEligible 10 Sales Regel - Kleine Affiliates werden ausgesperrt
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Amazon PA-API gesperrt? Die 10-Sales-Regel und was du tun kannst

Plötzlich funktionieren deine Amazon-Produktboxen nicht mehr? Fehlermeldung “AssociateNotEligible”? Dann hat dich die neue 10-Sales-Regel erwischt. Seit November 2025 verlangt Amazon mindestens 10 qualifizierte Verkäufe in 30 Tagen für den API-Zugang.

In diesem Artikel erkläre ich, was passiert ist, warum das besonders kleine Affiliates trifft und welche Lösungen es gibt.

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Was ist passiert?

Am heutigen Morgen bemerkte ich, dass meine Produktboxen plötzlich keine aktuellen Preise und Verfügbarkeitsdaten mehr anzeigten. Ein Blick in die Logs offenbarte die bittere Wahrheit:

{
  "__type": "com.amazon.paapi5#AssociateEligibilityException",
  "Errors": [{
    "Code": "AssociateNotEligible",
    "Message": "Your account does not currently meet the eligibility requirements to access the Product Advertising API."
  }]
}

Als langjähriger Amazon-Partner wurde mir ohne Vorwarnung der API-Zugang entzogen. Der Grund? Ich hatte in den letzten 30 Tagen nicht genügend Verkäufe generiert.

Die neue 10-Sales-Regel

Amazon hat am 12. November 2025 eine drastische Verschärfung der API-Zugangsbedingungen eingeführt:

  • Früher: 1 qualifizierter Verkauf in 30 Tagen für API-Zugang
  • Jetzt: 10 qualifizierte Verkäufe in 30 Tagen erforderlich

Das ist eine Verzehnfachung der Anforderungen - ohne jegliche offizielle Ankündigung an bestehende Partner!

💡 Wichtig: Es zählen Transaktionen, nicht einzelne Artikel. Wenn ein Kunde 5 Produkte in einer Bestellung kauft, ist das nur 1 qualifizierter Verkauf - nicht 5.

⚠️ Wichtig: Die Regel gilt rückwirkend. Selbst wenn du jahrelang problemlos die API genutzt hast, verlierst du den Zugang sofort, wenn du die neue Schwelle unterschreitest.

Warum diese Änderung problematisch ist

1. Keine offizielle Kommunikation

Amazon hat diese massive Änderung ohne E-Mail, Newsletter oder offizielle Ankündigung durchgeführt. Affiliates erfuhren davon erst, als ihre Websites plötzlich nicht mehr funktionierten.

2. Saisonale Schwankungen werden bestraft

Viele Nischen-Websites haben saisonale Traffic-Muster. Ein Garten-Blog hat im Winter naturgemäß weniger Verkäufe. Mit der neuen Regel werden diese Partner jeden Winter automatisch von der API ausgesperrt.

3. Kleine Publisher werden systematisch benachteiligt

Die Regel trifft genau die Publisher, die Amazon eigentlich fördern sollte:

  • Nischen-Blogs mit spezialisierten, hochwertigen Inhalten
  • Neue Affiliates, die gerade erst anfangen
  • Hobby-Blogger, die nebenbei Empfehlungen aussprechen
  • Technische Blogs wie DarkWolfCave, die Produkte in Tutorials einbinden

Große Affiliate-Netzwerke mit hunderten Sales pro Tag sind davon nicht betroffen.

4. Creators API ist keine Lösung

Amazon bewirbt die neue “Creators API” als Ersatz für die PA-API. Das Problem? Dieselbe 10-Sales-Regel gilt auch dort! Ein Wechsel zur neuen API bringt also keinen Vorteil.

⚠️ Deadline 31. Januar 2026: Amazon stellt die alte “Offers V1”-Schnittstelle der PA-API ein. Wer danach noch Produktdaten abrufen will, muss auf die Creators API mit Offers V2 migrieren - mit denselben 10-Sales-Anforderungen.

Was sagt die Community?

Die Reaktionen in Affiliate-Foren und auf Reddit sind eindeutig. Hier einige Stimmen:

“Amazon hat uns jahrelang ermutigt, hochwertige Inhalte zu erstellen. Jetzt sperren sie uns ohne Vorwarnung aus.”

“Die Sales-Anforderung wurde von 1 auf 10 erhöht. Das ist keine Anpassung, das ist ein Ausschluss kleiner Partner.”

“Meine Nischen-Website hatte konstant 3-5 Sales pro Monat. Jahrelang kein Problem. Jetzt bin ich draußen.”

Viele langjährige Partner berichten von identischen Erfahrungen. Die allgemeine Stimmung: Amazon entwertet seine treuen Partner zugunsten großer Affiliate-Netzwerke.

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Meine persönliche Meinung

Ich betreibe DarkWolfCave seit vielen Jahren und habe stets versucht, ehrliche und hilfreiche Produktempfehlungen zu geben. Die Amazon-Links waren nie der Hauptfokus - sie waren ein Service für Leser, die ein empfohlenes Produkt direkt kaufen wollten.

Diese neue Regel fühlt sich an wie ein Schlag ins Gesicht für alle, die Amazon jahrelang kostenlos beworben haben. Besonders bitter:

  • Keine Vorwarnung - einfach abgeschaltet
  • Keine Übergangsfrist - sofort wirksam
  • Keine Alternative - die Creators API hat dieselben Einschränkungen

Amazon verdient Milliarden, aber die kleinen Partner, die diese Verkäufe erst ermöglichen, werden fallen gelassen sobald sie nicht mehr “profitabel genug” sind.

Was kannst du tun?

Falls du ebenfalls betroffen bist, hier einige Optionen:

1. Cache-Fallback implementieren

Wenn du technisch versiert bist, kannst du einen Cache für deine Produktdaten anlegen. So werden wenigstens die zuletzt abgerufenen Daten weiterhin angezeigt, auch wenn die API gesperrt ist.

Die Affiliate-Links selbst funktionieren weiterhin! Du verdienst weiterhin Provisionen - du kannst nur keine aktuellen Preise und Verfügbarkeiten mehr anzeigen.

3. Alternative Partnerprogramme

Vielleicht ist es Zeit, sich nach Alternativen umzuschauen:

  • Awin - großes Netzwerk mit vielen Shops
  • TradeDoubler - europäisches Netzwerk
  • Direkte Partnerschaften - viele Shops bieten eigene Programme an

4. Manuelle Produktboxen

Statt API-basierter Produktboxen kannst du einfache Links mit manuell gepflegten Informationen verwenden. Mehr Aufwand, aber unabhängig von Amazon’s Willkür.

Wie ich das Problem gelöst habe

Da die Amazon-Richtlinien das Cachen von Produktdaten auf maximal 24 Stunden begrenzen, habe ich für DarkWolfCave einen Link-Only-Fallback implementiert:

Wenn die API blockiert ist, werden keine veralteten Produktdaten angezeigt. Stattdessen erscheint ein einfacher “Produkt auf Amazon ansehen”-Link. Der Affiliate-Link funktioniert weiterhin - du verdienst also trotzdem Provisionen.

So bleiben meine Artikel lesbar und die Links funktional, ohne gegen Amazon’s Nutzungsbedingungen zu verstoßen.

Fazit

Die neue 10-Sales-Regel ist ein deutliches Signal: Amazon priorisiert große Affiliate-Partner und nimmt den Ausschluss kleiner Publisher bewusst in Kauf.

Für mich persönlich bedeutet das:

  • Weniger Abhängigkeit von Amazon anstreben
  • Alternative Einnahmequellen aufbauen
  • Link-Only-Fallback für bestehende Amazon-Integrationen

Wenn du ähnliche Erfahrungen gemacht hast, schreib gerne einen Kommentar. Es wäre interessant zu hören, wie andere Affiliates mit dieser Situation umgehen.


Häufige Fragen

FAQ zur Amazon 10-Sales-Regel

Funktionieren meine Affiliate-Links noch?

Ja! Die Affiliate-Links funktionieren unabhängig vom API-Zugang. Du kannst weiterhin Provisionen verdienen. Nur die automatische Abfrage von Produktdaten (Preise, Verfügbarkeit, Bilder) ist gesperrt.

Wie bekomme ich den API-Zugang zurück?

Du musst 10 qualifizierte Verkäufe innerhalb von 30 Tagen generieren. Sobald diese Schwelle erreicht ist, wird der API-Zugang automatisch wiederhergestellt.

Gilt die Regel auch für die neue Creators API?

Ja, leider. Die Creators API (OAuth 2.0) hat dieselben Zugangsvoraussetzungen wie die klassische PA-API. Ein Wechsel bringt keinen Vorteil bezüglich der 10-Sales-Regel.

Warum gab es keine Ankündigung?

Das ist unklar. Amazon hat die Änderung am 12. November 2025 durchgeführt, ohne Partner per E-Mail oder im PartnerNet zu informieren. Viele erfuhren erst davon, als ihre Websites Fehler anzeigten.

Ist das DSGVO-relevant?

Die API-Sperrung selbst hat keine DSGVO-Relevanz. Allerdings solltest du sicherstellen, dass deine Fallback-Lösung (Cache, Link-Only) keine falschen Produktinformationen anzeigt, da dies irreführend sein könnte.

Kann ich mich bei Amazon beschweren?

Du kannst den Amazon Partner Support kontaktieren. Berichte aus der Community zeigen jedoch, dass die Antworten standardisiert sind und auf die neue Regelung verweisen. Eine Ausnahme für langjährige Partner gibt es nicht.

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